georgios weyand

Georgios C.K.A.A. Weyand *06.07.1974 - Münster
Als Kind ab ca 4-5 erste Erfahrungen mit der analogen Fotografie und der B/W-Fotolaborarbeit durch das Hobby meines Vaters…

…mit ca. 8 Jahren die erste eigene Kamera (Agfa One-Click-Easy)
Mit 10 Jahren das erste prämierte Foto bei einem Fotowettbewerb der Münsterischen Zeitung als jüngster Teilnehmer.
Nach der schulischen Laufbahn, Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten mit dem Schwerpunkt Grafik. 15 Jahre Berufserfahrung als Printmedien-Grafiker mit dem Einsatz der digitalen Fotografie
um 2000 die erste digitale Kamera, eine Olympus C-40 Zoom
um 2007 die erste DSLR Nikon D80
ab 2018 Lichtfeldfotografie (Lytro Illum)
seit 2019 mit der D3 unterwegs nebenbei Beschäftigung mit Kommunikation, Kunst & Musik


Mein Motto?
Natur, soziale Nähe & positives Denken!


In Bezug auf die Photographie:
Ehrlichkeit, seltene Bearbeitung & Vielfalt


Ich Danke meinen Lehrern die mich bisher auf meinem Weg begleitet haben, allen voran meiner Mutter & meinem Vater, Herrn Dr. Hubrich & Carlo Ercolani - ...es gab noch viele andere und diesen sei herzlich gedankt!


Einen riesengrossen herzlichen Dank an meine Schwester und ihrer und meiner Familie, für die Unterstützung in allen Zeiten!


Und eine der stärksten Inspirationen waren die 3 Kugeln, Eis...
...neee aus Beton waren die...
und ihr Schöpfer mit dem Vornamen Claes brachte mir bei
was Gross & Klein bedeutet, auch einen Dank an die Stadt Münster und das Kulturamt für die Installation derer


Andere Plattform, grössere Auswahl: 
500px.com/georgios_weyand/galleries/
www.ello.co/syjo/
Bei Rückfragen: selekteryorgo@gmail.com

ZweiSeitenDennochEine

Akt im Traum

Madonna

Kröte

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interview

Name
Georgios C.K.A.A. Weyand

Alter
45

Herkunft
Münster

Beruf 
Städt. Angestellter, freischaffender Künstler
& Kultur-Dienstleister
 

Wie würdest Du Deinen Stil beschreiben? 
Als ungeschönten Realismus bis psychedelischen Brainfuck.
Ich lasse mich nicht gerne einschränken und konzentriere mich nur kurzfristig auf einen Focus. Leben ist Experiment, so auch Kunst. Es gibt Gestaltungsregeln die im Hintergrund stehen, aber auch die werden dann und wann gebrochen, wenn es das Werk verlangt. Für mich geht es nicht darum das zu zeigen was man erwartet, sondern zu überraschen und einen anderen Weg aufzuzeigen, ich schaue auch gerne in dunklen Ecken und auf Pfaden die nicht ausgetreten sind.

Seit wann beschäftigst Du Dich mit Kunst? Was ist Dein Antrieb?


Ich bin in einer Künstlerfamilie grossgeworden, mein Vater kam aus einer gestandenen Musikerfamilie, meine Mutter war Tänzerin und Theaterfrau mit Leib und Seele. Mein Grossonkel war ein bekannter Künstler in meinem Mutterland Griechenland, mein Onkel ebenfalls. Diese Gabe durchzieht die ganze Familie.

Mein Antrieb ist Menschen die Welt aus meinen Augen zu zeigen und damit einen Eindruck und etwas zum Nachdenken mitzugeben. Jeder sieht die Welt nur durch seine Augen, Kunst ist die Möglichkeit diese Sicht zu kommunizieren.

Welche künstlerischen Prozesse hast Du bis jetzt durchlaufen? Wie hat sich Dein künstlerisches Schaffen im Laufe der Zeit gewandelt?

Schwer in Worte zu fassen da ich soviele Experimente in meinem Leben gemacht habe das die einzelnen roten Linien schwer zurückverfolgbar sind. Aber ich spüre seit einiger Zeit das sich da im Hintergrund ein Puzzle zusammensetzt was die verschiedenen Techniken und Bereiche mehr und mehr zu einem Ganzen macht. Das eine hilft dem anderen und insgesamt ist es Eins. Doch eins kann ich sagen Leidenschaft ist das was Leiden schafft!


Was inspiriert Dich?

Alles was mir auffällt. An manchen Tagen ist das soviel, das es schwer zu bearbeiten ist, aber gerade dies gehört zum Antrieb dazu, denn man will den Kopf wieder frei bekommen und dies geht nur durch den Ausdruck in den verschiedenen Bereichen.


Was für Materialien nutzt Du und was fasziniert Dich an ihnen?

Am meisten nutze ich das Licht, zur Zeit ist die Lichtmalerei der wohl stärkste Bereich, vllt weil er auch hilft die anderen Bereiche zu vermitteln. Aber im Grunde genommen, alles was sich dafür bestimmt fühlt. Mal ein paar alte CD’s, mal die Mouse, mal die analoge Kamera oder die DSLR, mal das Blättchen mal die Tasten. Am schönsten ist es ein „Objet trouvé“ oder irgendwelche vermeintlich wertlosen Sachen einzusetzen. Mich fasziniert es Ihnen einen möglichst neuen eigenen Wert zu geben.

Welches Deiner Werke ist Dir gerade am nächsten und warum?

Es gibt keins was mir am nächsten ist, ausser ich bearbeite es gerade, und das wäre zz. ein Werk aus geschmolzenen CD’s und geschnitztem Rinderknochen. Es drückt für mich vieles aus, was zur Zeit wichtig für uns alle und die Mutter Erde ist!

Wie sieht Dein Schaffensprozess aus?

Sehr unterschiedlich, mal geplant, mal spontan. Einiges entsteht aus dem Nichts, Manches wird wiederholt. Das wichtige dahinter ist die Aussage und die mögliche Kommunikation zum Betrachter.

Wo lebst Du Deine Kreativität am liebsten aus?

Überall wo ich steh und geh!

Hast Du schonmal ausgestellt, wenn ja, wo? Stellst Du gerade aus?

Ja mehrfach. Die erste Austellung war vor Jahren im Gleis 22, auch vor allem Fotos, dann einige Jahre später in der Speicherstadt Coerde in Münster. Auch im kleinen Bühnenboden habe ich mal eine Auswahl meiner Fotos gezeigt.

Aber insgesamt stelle ich viel zu wenig aus. Ein Gutes hat es aber: so bleibt mehr Zeit für das Schaffen.

Was hat Dich dazu bewegt, bei between-walls mitzumachen?

Ich wurde auf die Möglichkeit angesprochen und habe durch die freigewordene Zeit (Corona) endlich mal ein wenig Übersicht über meine Werke bekommen und die Gelegenheit beim Schopfe gepackt. 

Danke Euch für die Struktur hier, sowie die Möglichkeiten die Ihr uns bietet!